Was ist Stuhlinkontinenz ?
Stuhlinkontinenz ist der Verlust Stuhlgang willkürlich zurückzuhalten, dabei kommt es zu einem unfreiwilligen Abgang von Stuhl.
Wie entsteht Stuhlinkontinenz?
Stuhlinkontinenz kann bei jedem Patienten auftreten, der unter einer schweren Durchfallerkrankung leidet. Im alter werden die Muskeln und das Bindegewebe schlaffer, sodass sowohl die Kontrolle über die Darm- wie auch Harnblasentätigkeit schlechter wird. Durch schwere Geburten und wiederholtes Pressen beim Stuhlen wird der Beckenboden nach unten gedrückt, und Nerven werden überdehnt. Dies schwächt den Beckenboden und kann zur eine Inkontinenz führen.
Auch nach Darmoperationen oder durch andere Verletzungen des Anus können die Muskeln geschwächt sein, so dass der Stuhlgang nicht zurückgehalten werden kann.
Neurologische oder Stoffwechselerkrankungen können auch mit einer Stuhlinkontinenz einhergehen.
Es kann auch sein, dass ständig ein Drang gespürt wird, stuhlen zu müssen, ohne dass der Enddarm voll ist (= Reizdarm). Dies kommt daher, dass der Darm zu eng ist. Die Schleimhaut reagiert zu sensibel und meldet zu schnell, dass sich Stuhl im Enddarm befindet.
Oft ist die Stuhlinkontinenz mit Verstopfung verbunden. Harter Stuhl kann nicht gut ausgeschieden werden und kann zu Verletzungen im Analkanal führen, was zu Schmerzen führt und die Verstopfung verstärkt. Dabei wird der harte Stuhl teilweise verflüssigt und kann unwillkürllich abgehen.
